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| Definition |
Lackmalstifte eignen sich für das wasserfeste permanente Schreiben, Malen und Markieren auf fast allen Materialien. Aufgrund ihres starken Deckvermögens wird die Pigmenttusche insbesondere auf dunklen, sowie auf transparenten oder glatten Materialien eingesetzt. Lackmalstifte werden überwiegend im privaten Bereich (Hobby, Glückwunschkarten etc.), aber auch in Industrie und Lagerwesen (Markieren von dunklen Untergründen) verwendet. |
| Wesentliche Inhaltsstoffe |
Lackmalstifte enthalten eine wasserfeste, permanente, lackartig deckende Tusche mit hohem Pigmentanteil. Für Gold- und Silberfarbtöne werden Metallpulver als Pigmente verwendet. Weitere Inhaltsstoffe sind Wasser oder organische Lösemittel sowie Bindemittel. |
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Eigenschaften, Qualitätsmerkmale |
Farbaufträge von Lackmalstiften trocknen vergleichsweise schnell. Die Trocknungszeiten sind abhängig von der Menge des Farbauftrags, der Oberfläche und dem enthaltenen Lösemittel. Nach dem Trocknen haften die Farbaufträge wasserfest permanent auf vielen, auch dunklen, transparenten oder glatten Untergründen wie Papier, Karton, Pappmaché, Holz, Glas, Stein, Keramik, Gips, Kerzen, Metall, Plastik, Kunststoffe, Kork, Gummi. Auf saugenden Untergründen wie auf Papier, Holz und Ton eignen sich Lackmarker auf Wasserbasis besser, während auf geschlossenen Oberflächen wie Glas, Metall und Stein Lackmarker auf Lösemittelbasis geeigneter sind. Durch den hohen Pigmentanteil ist die Deckkraft sehr hoch. Das Schriftbild ist konturenscharf, die Farbbrillanz hoch, die Lichtechtheit sehr gut. Wasserbasierte Lackmalstifte sind geruchsarm. |
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Eine besondere Bauform weisen die Lackmarker mit Ventil- statt Kapillarsystem auf.
Um die gute Deckkraft zu erzielen, enthält die Tusche einen besonders hohen Pigmentanteil. Daher können Lackmalstifte nicht auf dem Kapillarsystem, wie wir es von anderen Fasermalern etc. kennen, aufgebaut sein. Die Tusche ist bei Lackmarkern frei im Schaft enthalten, der Tuschefluss wird über ein Ventilsystem gesteuert. |
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Abbildung: Ventilsystem Lackmarker
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Anwendungs-, Gebrauchshinweise, Techniken |
Die Anwendung erfolgt direkt aus dem Stift. Pinsel o.ä. sind nicht nötig.
Ventilsystem: Durch Druck auf die Schreibspitze öffnet sich ein Ventil und lässt Tinte aus dem Tank (diese Modelle haben keinen Tintenspeicher) an die Spitze gelangen, die so von innen nach außen durchtränkt wird.
Handhabung des Ventilsystems: Marker vor Gebrauch mit geschlossener Kappe schütteln, Kappe öffnen, pumpen und auf saugfähigem Untergrund anschreiben, um ein Klecksen zu verhindern. Spitze erst leer schreiben, bevor erneut gepumpt wird. Es sind auch andere Ventilsysteme erhältlich, bei denen nicht mehr gepumpt werden muss sondern der Schreibdruck für die Öffnung des Ventils und somit für die Regulierung des Tuscheflusses ausreicht. . |
Umweltschutz, Verbraucherschutz, Entsorgung |
Die Entsorgung von leeren Lackmalstiften erfolgt über den Hausmüll. |
Darbietungsform, Verpackung |
Lackmalstifte werden in vielen Farben, Metallicfarben und Weiß angeboten, sowie in verschiedenen Größen und Schaftdurchmessern mit unterschiedlichen Spitzen (Keilspitzen; Rundspitzen: fein, mittel, breit) zur Erreichung verschiedener Strichbreiten. Es sind sowohl Einweg-Lackmalstifte als auch im Patronensystem nachfüllbare Lackmalstifte erhältlich. Bei vielen Lackmalstiften garantiert eine Folienversiegelung die Neuwertigkeit des Produktes. Die Schreibspitzen sind auch bei Einweggeräten in vielen Fällen auswechselbar. | |
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